Kunst und Kultur in Hamburg erleben

Die Hansestadt Hamburg zieht Besucher aus aller Welt nicht nur durch seine lange Seefahrergeschichte an, sondern präsentiert sich für Kunstliebhaber auch mit etwa 150 Kunstgalerien, die neben noch unbekannten lokalen Künstlern auch Größen aller Epochen ausstellen. Die bekannteste Galerie der Metropole ist sicherlich die Hamburger Kunsthalle, die unter Kennern als eine der bedeutsamsten Sammlungen des ganzen Landes gilt.

Die Hamburger Kunsthalle an der Alster

Schon im 19. Jahrhundert wurde die Hamburger Kunsthalle gegründet und hat sich bis heute zu einem Komplex aus mehreren Gebäuden entwickelt, die Kunstwerke des Mittelalters, der Neuzeit und der Moderne zeigen. Auch für regelmäßige Besucher lohnt sich ein Besuch der hamburger Kunstgalerie "Kunsthalle", da sie beständig unterschiedliche Werke aus ihrer umfangreichen Sammlung zeigt.

Die Hamburger Kunsthalle hat sich darauf spezialisiert, der Öffentlichkeit vor allen Dingen norddeutsche Malerei zu präsentieren. Aber auch andere deutsche Künstler und prägende europäische Strömungen spielen in den Ausstellungen eine Rolle. Die Sammlungen der Kunsthalle werden in drei Gebäuden präsentiert, die auch architektonisch die verschiedenen Epochen der deutschen Kunst zeigen. Darüber hinaus werden historische Relikte gezeigt, wie etwa eine umfangreiche Münzsammlung.

Schwerpunkt der mittelalterlichen Kunst ist die norddeutsche Altarmalerei, die etwa unter den Meistern Francke und Bertram einen Höhepunkt fand. Aus der Neuzeit werden in erster Linie niederländische Maler des 17. und deutsche Maler des 19. Jahrhunderts wie Caspar David Friedrich gezeigt. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Hamburg spielt in der Kunsthalle besonders in der frühen Neuzeit eine Rolle – das Museum zeigt mehrere Gemälde der damaligen Stadt und der Alster. Zu den Meistern der Klassischen Moderne, die einen Besuch der Hamburger Kunstgalerie "Kunsthalle" lohnenswert machen gehören Größen wie Edvard Munch und Paul Klee.

Das nationale Renommee der Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle hat sich nicht nur als eine der bedeutendsten Kunstsammlungen einen Namen gemacht, sondern auch durch ihre regelmäßigen Sonderausstellungen zu Künstlern der letzten sieben Jahrhunderte, die Besucher von nah und fern in die Hansestadt ziehen.

Zu den national bedeutsamen Sammlungen der Hamburger Kunsthalle gehören ihre Kupferstiche und zeitgenössische Kunst. Die Kunsthalle archiviert über 120.000 Kupferstiche vom 15. Jahrhundert bis heute, die zum Teil im Kupferstichkabinett des Museums gezeigt werden. Besondere Aufmerksamkeit erregen die Druckgrafiken des 19. Jahrhunderts aus Frankreich. Darüber hinaus spielen unter anderem auch deutsche Expressionisten und Grafiker der Moderne, wie etwa der Norddeutsche Horst Jansen eine Rolle, der durch seine Experimentierkunst Aufsehen erregte.

Außerdem ist das Museum für seine umfangreiche und ausgezeichnete Sammlung zeitgenössischer Kunst bekannt. In wechselnden Ausstellungen werden unter Anderem Werke von Jenny Holzer, Sigmar Polke oder Gerhard Richter in der Hamburger Kunsthalle gezeigt.

Die internationale Bedeutung der Hamburger Kunsthalle

Durch die seit Kurzem etablierten Sonderausstellungen hat das Museum auch ein internationales Renommee erarbeitet, das einen Besuch der Hamburger Kunstgalerie auch für Besucher aus aller Welt interessant macht. In den Sonderausstellungen werden heute Fotografien, Zeichnungen und Drucke vom 15. Jahrhundert bis heute gezeigt. Neben modernen deutschen Meistern wie Max Liebermann oder Martin Klippenberger werden auch internationale Künstler wie Takashi Murakami oder neuzeitliche Größen wie Rembradt und Bruegel gezeigt.