Soundlogos mit Corporate music

Musikalisch geprägte Logos machen heute erst jede Werbung wirklich perfekt

Die Corporate Identity jedes fortschrittlich agierenden Unternehmens wird neben den "traditionellen" Auftritten in Print und Web zunehmend von Radio-Werbespots sowie Werbeclips im Fernsehen geprägt. Um den maximalen Aufmerksamkeitserfolg durch akustisch und filmisch geprägte Werbung zu erzielen, darf ergänzende Corporate music also nicht mehr fehlen.

Marktführer machen es vor: Eingängige Sounds bleiben immer haften

Ob nun Joghurt- oder Autohersteller – vielfach hat sich das Konzept der aufs Markenimage abgestimmten Sound-Kreation bereits bewährt. Zielbewusste Regionalisierung von Radio- und TV-Angeboten im Bereich der Privatsender sowie die "Nischen" öffentlich-rechtlicher Anbieter mit ihren "Drittprogrammen" ermöglichen heute auch kleinen oder mittelständischen Betrieben, in ihrem unmittelbaren Einzugsbereich derlei Spots anzubieten, ohne sich von den Kosten her zu "übernehmen".

Wer produziert Musik, die zum Firmen-Image passt?

In einschlägigen Internet-Foren oder über Agenturen für freiberufliche Komponisten und Arrangeure finden sich unzählige Ansprechpartner, die teils ausschließlich auf die Erstellung von Corporate music spezialisiert sind. Bei der Suche wird stets zu berücksichtigen sein, welchen finanziellen Spielraum das eigene Budget erlaubt. Soll das Soundlogo ausschließlich im Bereich eines lokalen Heimatradios oder terrestrischen TV-Kleinsenders Kundschaft aus der Heimatumgebung binden, wird sich gerne eine dort verwurzelte Musikschule mit ihrem Potenzial an Fachlehrkräften und deren Fähigkeiten involvieren lassen. Hierdurch ergeben sich im Erfolgsfall immense Kosteneinsparungen.

Wie soll ein Soundlogo gestaltet sein, das sich an die Corporate Identity anpasst?

Hier gilt der Grundsatz, dass Musik niemals die eigentliche Botschaft der Werbung überdecken darf. Sie soll nur stets die zum Gegenstand der Werbung akkurat passende Emotionswelt freisetzen. Ein Soundlogo muss 1:1 in die optischen Aufmerksamkeitswerte jeglicher Kampagnen einfließen und stets das Gefühl vollkommener Harmonie vermitteln. Dennoch muss sich ein konsequent wieder erkennbares Soundlogo von simplen "Jingles" – kostenlos auf einer Vielzahl von Webseiten als lizenzfreie Soundspielereien erhältlicher Loops oder Effekte – deutlich abheben.

Soundlogos und die GEMA – rechtliche Anforderungen müssen abgesichert sein

In Deutschland hat nach wie vor die GEMA – abgekürzt für "Gesellschaft für musikalische (Vervielfältigungs- ) und Aufführungsrechte – ein waches Auge auf Alles, was besonders im gewerblichen Bereich publiziert wird. Kurz gesagt: Einfach mal einen "Ohrwurm" aus der aktuellen Musikszene für eigene Werbezwecke zu kopieren, ist strikt verboten. Der sicherste Weg zur Kreation des allein nutzbaren Soundlogos bleibt immer, einen "Komponisten des Vertrauens" für die Eigenkomposition zu verpflichten. Die so geschaffene Corporate music – korrekt bei der GEMA angemeldet und lizenziert – kann dann nämlich sogar noch zusätzliche Erträge abwerfen, falls sie bei anderweitigen öffentlichen Events von deren Veranstaltern abgespielt oder im Rundfunk und Fernsehen öffentlich dargeboten wird.